Parteiunabhängige Regionale Offensive
für eine leistungsfähige Mühlviertler Schnellstraße
S10

 

 

Achteinhalb Jahre Intensiveinsatz für die S 10 haben sich bezahlt gemacht!

Pro S 10-Vereinsobfrau
Gabriele Lackner-Strauss jubelt über UVP-Bescheid für die S 10

„Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs, also ziemlich genau seit 20 Jahren, setzen wir uns für die Verbesserung der Verkehrsverbindung des Bezirkes Freistadt mit dem oberösterreichischen Zentralraum ein,“ blickt die Obfrau des Vereins Pro S 10, Gabriele Lackner-Strauss, zurück und verweist auf einen weiteren wesentlichen Meilenstein: „Intensiviert haben wir diesen Einsatz nach Veröffentlichung der Korridoruntersuchung — damals noch unter der Straßenbezeichnung B 310 — im Jahr 2001 mit der Gründung der parteiunabhängigen regionalen Offensive für eine leistungsfähige Mühlviertler Schnellstraße S 10 und den Ausbau der Summerauerbahn, dem Verein Pro S 10 im November 2001.

Der Verein Pro S10 war intensiv in das folgende Bürgerbeteiligungsverfahren eingebunden. „Mit unseren aufbereiteten Daten, Fakten und Argumentationen sowie in zahllosen Diskussionen und Veranstaltungen konnten wir wesentlich mit dazu beitragen den Menschen des Bezirkes Ängste vor der neuen Straße zu nehmen“, so Lackner-Strauss. „Wir haben also wesentlich mit dazu beigetragen, die Stimmung in der Region positiv für die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur des Mühlviertels zu beeinflussen und sind natürlich überglücklich darüber, dass ab August nun auch tatsächlich gebaut wird.“ Wie wichtig diese Straße für die Region und ihre Menschen ist, hat vor allem auch die Ansiedelung von Greiner Bio One im interkommunalen Betriebsansiedelungsgebiet Rainbach gezeigt: Ohne realistische Aussicht auf die S 10 wäre der Betrieb nie ins Mühlviertel gekommen. „Wir werden aber nicht locker lassen“, kündigt Lackner-Strauss an, denn die S 10 ist erst fertig, wenn sie bis zum Grenzübergang Wullowitz reicht!“

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Medienbericht vom 18. Juli 2011

Besichtigung Aisttalbrücke

Baustellenbesichtigung

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Medienbericht vom 10. Juni 2008

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Trassenentscheidung gefallen

Seit 2. Juli 2004 ist die Streckenführung der S 10 vom Anschluss an die A 7 Mühlkreis Autobahn bei Unterweitersdorf bis zur Tschechischen Grenze bei Wullowitz festgelegt. Damit konnte ein mehrjähriger Planungsprozess, der unter intensiver Einbindung der betroffenen Gemeinden, Bürgerinitiativen und maßgeblicher Interessenvertreter der Region abgewickelt wurde, erfolgreich abgeschlossen werden. Auch der Verein Pro S 10 hat sich hier eingebracht …

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Was wäre, wenn es die S 10 schon gäbe ...?

Die Studie der Initiative Verkehr neu in Kooperation mit dem Verein Pro S 10 zeigt auf, wie viel Reisezeit und Treibstoff gespart und wie viele Unfälle vermieden werden könnten, wenn es die S 10 schon gäbe …

IMAS Meinungsumfrage: 82 % für vierspurige Schnellstraße

Aus einer Meinungsumfrage des renommierten Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS geht hervor, dass ein weitaus überwiegender Teil der Bevölkerung für eine vierspurige Schnellstraße ist …

Zustand der Straßenverbindung Unterweitersdorf - Wullowitz

78 % der Befragten befahren die Straßenverbindung zwischen Unterweitersdorf und Wullowitz mindestens monatlich, 61 % mindestens wöchentlich und 30 % täglich. Für 93 % der Befragten hat diese Verbindung zu viele Kurven und unübersichtliche Stellen. 91 % stellen fest, dass die Straße überdurchschnittlich gefährlich ist. 91 % halten die Straße als für die Zahl der Fahrzeuge zu schmal. 95 % ärgern sich darüber, dass man LKWs nicht überholen kann. Dass die Anrainer viele Nachteile in Kauf nehmen müssen, glauben 94 %. Neben den vielen Negativa gibt es allerdings auch etwas Positives zu vermerken: 95 % finden die Strecke landschaftlich schön.

92 % für den Ausbau der S 10/B 310

Die Hauptfrage „Es besteht der Plan, die Straße zwischen Unterweitersdorf und Wullowitz auszubauen. Halten Sie diesen Ausbau für …………“ wurde von

74 % mit sehr wichtig,
18 % mit ziemlich wichtig,
3 % mit nicht besonders wichtig
2 % mit gar nicht wichtig

beantwortet. Da es sich um eine repräsentative Umfrage handelt, kann daher gesagt werden, dass für 92 % der Bevölkerung ein Ausbau der S 10 zwischen Unterweitersdorf und Wullowitz ein großes Anliegen ist.

Den Ausbau halten für sehr wichtig oder ziemlich wichtig

Männer                                                                             94 %
Frauen                                                                              91 %

16 bis 30-Jährige                                                                92 %
31 bis 50-Jährige                                                                91 %
über 50-Jährige                                                                  93 %

Maturanten und Akademiker                                              94 %
Absolventen einer mittleren Schule                                     94 %
Pflichtschulabgänger                                                          91 %

Arbeiter                                                                            94 %
Angestellte                                                                        92 %
Beamte                                                                             92 %
Feiberufler                                                                        92 %
Landwirte                                                                         93 %
Nicht Berufstätige                                                             91 %

Autofahrer                                                                        92 %
Nichtautofahrer                                                                 90 %

Pendler                                                                             94 %
Nichtpendler                                                                      91 %

In allen Gruppen liegen die Werte bei mehr als 90 %.

Nach Gemeinden gab es folgende Ergebnisse (um signifikante Ergebnisse zu erhalten, mussten mit Ausnahme der Stadt Freistadt mehrere Gemeinden zusammengenommen werden):

Freistadt                                                                           95 %
Neumarkt und Umgebung                                                  94 %
Leopoldschlag und Umgebung                                            93 %
Unterweitersdorf + Hagenberg                                           83 %

Bemerkenswert ist, dass auch in den beiden letztgenannten Gemeinden, die verkehrsmäßig bereits gut erschlossen sind, eine überwältigende Mehrheit für den Ausbau ist. Es ist erfreulich, dass sich die Bewohner dieser Gemeinden solidarisch mit denen des Bezirkes zeigen, die bisher verkehrsmäßig benachteiligt waren.

82 % für vierspurige Schnellstraße, 13 % für Ausbau der bestehenden Straße

Von verschiedenen Gegnern wird der Ausbau der bestehenden Trasse anstatt einer Neutrassierung vorgeschlagen. Im Rahmen der Erhebung wurde daher folgende Frage gestellt: „Für den Ausbau gibt es zwei mögliche Alternativen. Die erste sieht vor, eine in beiden Richtungen zweispurige Schnellstraße mit Mitteltrennung und Pannenstreifen zu errichten. Die zweite Variante wäre ein Ausbau der bestehenden Straße großteils einspurig und ohne Mitteltrennung und Pannenstreifen. Welche Variante gefällt Ihnen persönlich besser?“

82 % der Befragten gefällt die erste Variante (in beiden Richtungen zweispurige Schnellstraße) besser, 13 % die zweite Variante (Ausbau der bestehenden Straße), 4 % sind unentschieden (bzw. es ist ihnen egal, welche Variante realisiert wird). Für die pro Fahrtrichtung zweispurige Schnellstraße sprechen sich also 6,3 Mal so viele Befragte aus als für den Ausbau der bestehenden Straße. Dies ist ein eindeutiges Votum für die pro Fahrtrichtung zweispurige Schnellstraße mit Mitteltrennung und Pannenstreifen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

                                                             2-spurige Schnellstraße           Ausbau der                                                                                                            bisherigen Straße

Männer                                                                           87  %                              10 % Frauen                                                                            78  %                              16 %

16 bis 30-Jährige                                                              85 %                              12 %
31 bis 50-Jährige                                                              79 %                              17 %
über 50-Jährige                                                                84 %                              10 %

Maturanten und Akademiker                                            77 %                               23 %
Absolventen einer mittleren Schule                                    85 %                              12 %
Pflichtschulabgänger                                                        82 %                              12 %

Arbeiter                                                                          87 %                              10 %
Angestellte                                                                      85 %                              12 %
Beamte                                                                           80 %                              17 %
Freiberufler                                                                     74 %                               22 %
Landwirte                                                                        73 %                              13 %
Nicht Berufstätige                                                            73 %                              13 %

Autofahrer                                                                       83 %                              13 %
Nichtautofahrer                                                                80 %                              14 %

Pendler                                                                            83 %                              13 %
Nichtpendler                                                                    82 %                              14 %

In allen Gruppen finden wir eine überwältigende Mehrheit für die Errichtung der in beiden Fahrtrichtungen zweispurigen Schnellstraße. Die größte Zustimmung gibt es dabei bei den Arbeitern mit 87%, die geringste bei den Landwirten und den nicht Berufstätigen mit immerhin auch noch mit 73 %.

Nach Gemeinden gab es folgende Ergebnisse (auch hier gilt: um signifikante Ergebnisse zu erhalten, mussten mit Ausnahme der Stadt Freistadt mehrere Gemeinden zusammengenommen werden):

Freistadt                                                                            86 %                           11 %
Neumarkt und Umgebung                                                  83 %                            14 %
Leopoldschlag und Umgebung                                            85 %                             9 %
Unterweitersdorf + Hagenberg                                           69 %                           26 %

Mit Ausnahme von Unterweitersdorf und Hagenberg liegt die Zustimmung für die Errichtung der in beiden Fahrtrichtungen zweispurigen Schnellstraße in allen Gemeindegruppen bei mehr als 80 %. In den beiden genannten Gemeinden, die verkehrsmäßig bereits gut erschlossen sind,  beträgt die Zustimmung zu dieser Variante immerhin auch noch beachtliche 69 %.

 

Argumentationsfolder "10 Fragen & Antworten - PRO S 10"

Den handlichen Argumentationsfolder  erhalten Sie in der Linzer Straße 11, 4240 Freistadt, e-mail: freistadt@wkooe.at.  Gerne stellen wir Ihnen solche kostenlos zur Verfügung.

Aufkleber "PRO S 10"

Jeder Interessierte kann gerne kostenlos einzelne Aufkleber "Pro S 10" (Durchmesser   ca. 7 cm) bei uns bestellen (e-mail: freistadt@wkooe.at).

Wir freuen uns über jedes KFZ, das mit einem Vereins-Aufkleber herumfährt.