Parteiunabhängige Regionale Offensive
für eine leistungsfähige Mühlviertler Schnellstraße
S10

 
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Was wollen wir als Verein Pro S10 erreichen?

  • Rascher Ausbau der S 10 zu einer vierspurigen leistungsfähigen Straße zwischen Unterweitersdorf und Wullowitz und
  • mittelfristig zweigleisiger Ausbau der Summerauerbahn.

Wir setzen uns auf überparteilicher Basis ein

  • für einen raschen Abschluss des von LH-Stv. Hiesl eingerichteten Konsensmanagement-Verfahrens (Institut Retzl)
  • für eine rasche Trassen-Entscheidung, und zwar durch unabhängige Experten
  • für den raschen Beginn der Ausbauarbeiten, wobei die Umfahrung Freistadt und der Bereich Unterweitersdorf bis Neumarkt höchste Priorität haben
  • für die Berücksichtigung aller berechtigten Interessen der betroffenen Grundeigentümer und Anrainer (Lärm- und Immissionsschutz)
  • für raschestmögliche Planungsarbeiten für eine Umfahrung in Linz

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Am derzeitigen Ausbauzustand der S 10 leiden alle Bevölkerungsgruppen

  • Pendler und deren Angehörige: höherer Zeitaufwand, Mehrverbrauch an Sprit, erhöhte Unfallgefahren, dadurch teilweise Abwanderung
  • Fußgänger: gefährliche Straßenüberquerungen für Kindergartenkinder, Schüler und sonstige Fußgänger, insbesondere in Freistadt, Rainbach, Neumarkt; Gefahr durch Unfälle von gefährlichen Gütertransporten
  • Anrainer: drastische Lärm- und Abgasbelästigung; Gefahr durch Unfälle von gefährlichen Gütertransporten
  • Heimische Unternehmen: Wettbewerbsnachteile durch höhere Transport- und Reisekosten (Zeit, Treibstoff, Unfallgefahr), dadurch teilweise Abwanderung
  • Bewohner der Region: bei Unfällen, die die Straße blockieren, können Einsatzfahrzeuge nicht passieren bzw. auf andere Routen ausweichen; mehr Zeitaufwand, Treibstoff und Unfallgefahren bei Fahrten zu Landeseinrichtungen (zB Kultur- und Gesundheitseinrichtungen) in Linz, dies mindert die Lebensqualität
  • Investoren: Ansiedelung neuer Betriebe und damit wertvoller Arbeitsplätze wird massiv behindert durch fehlenden Anschluss an leistungsfähiges Straßennetz
  • Grundbesitzer : Abwanderung senkt die Grundstückspreise
  • Gemeinden : Abwanderung führt zu geringerer Kaufkraft, Nahversorgerbetriebe schließen, weniger Kommunalsteuereinnahmen
  • Landwirte : Unfallgefahren beim Überqueren und Befahren der derzeitigen Straße mit landw. Geräten und Fahrzeugen

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Nicht für den Transit, für uns brauchen wir die Straße

  • Wir brauchen die leistungsfähige Straße in erster Linie für uns selbst, für den Regionalverkehr. Der Durchgangsverkehr durch den Bezirk betrug im Jahr 2000 ca. 1.140 KFZ täglich,  das sind nur etwa 5,7 % des Gesamtverkehrs in Freistadt (ca. 20.000 KFZ täglich).

  • Für das Jahr 2030 wird in Freistadt ein Verkehrsaufkommen von 45.000 KFZ täglich prognostiziert! Auch davon wird nur ein geringer Teil Transit sein. Übrigens: Kein Frächter, der von der Nordsee zur Adria durchfahren will, wird sich von der Route durch das Mühlviertel abbringen lassen, nur weil 30 km schlecht ausgebaut sind. Das Argument, dass gute Straßen Verkehr anziehen, gilt somit nur sehr eingeschränkt.

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